Bund und Land Baden-Württemberg fördern das von B.A.U.M. und eta Energieberatung initiierte Projekt in Albstadt mit rund 2,7 Mio. Euro.
Die Biomassefeuerung mit ORC-Anlage bewirkt in Albstadt durch die regenerative Stromerzeugung in Höhe von 2,52 GWh/a eine CO2-Reduktion von jährlich bis zu 1.612 Tonnen CO2.
Darüber hinaus wird mit der Klärschlammtrocknung eine weitere CO2-Reduktion erreicht. Je nach Vergleichsszenario ergeben sich unterschiedliche Reduktionspotentiale. Ein Vergleich der thermischen Klärschlammtrocknung (inkl. Verwertung im Kraftwerk, 4.000 t/a mit 90 % TS, Entfernung 100km) mit der Verwertung in der Landwirtschaft (Nassschlamm 5 % TS, Entfernung 15km) zeigt eine CO2-Reduktion durch die Trocknung um 4.354 Tonnen pro Jahr. Dies wird durch den geringeren Transportaufwand und die Substitution von fossilen Brennstoffen im Kohle-Kraftwerk erreicht. Der Heizwert des auf 90 % TS getrockneten Klärschlamms beträgt in etwa 3,16 kWh/kg. Im Vergleich zur Verwertung von mechanisch entwässertem Klärschlamm im Kraftwerk (30 % TS) ergibt sich durch die Klärschlammtrocknung eine Reduktion der CO2-Emissionen um 2.814 Tonnen jährlich.
Für die Verwertung des mechanisch entwässerten Klärschlamms wären jährlich ca. 600 Lkw-Fahrten erforderlich. Durch die Massen- und Volumenreduktion bei der thermischen Trocknung des Klärschlamms reduzieren sich die Fahrten auf 200 pro Jahr.
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